Immer häufiger entscheiden sich PatientInnen für einen Eigenfett-Transfer im Gesicht. Statt des klassischen Fillers (Hyaluronsäure) wird körpereigenes Fett – gewonnen mit Hilfe der klassischen Fettabsaugung an Bauch, Taillen oder Beinen – verwendet. Dieses wird nach der Absaugung in feinstes Nanofett verarbeitet, um eignet sich so bestens für eine injektion im Gesicht.

Eigenfett im Gesicht ist dauerhaft

Filler bauen sich je nach „Stärkegrad“ (Quervernetzung) mehr oder weniger schnell ab. Mit dem Eigenfett-Transfer ist es anders. Es handelt sich um eine dauerhafte Lösung, denn das transplantierte Fett findet Anschluss ans lokale Gefäßsystem, wächst ein und wird von diesem am Leben erhalten.

Es braucht einen, maximal einen zweiten Korrektureingriff

Verwendet man Filler als Volumenersatz im Gesicht, werden ca.70-80% der Falte bzw. des fehlenden Volumens ersetzt; die restliche Aufpolsterung passiert durch Wasserbindung. Das heißt, man ersetzt nicht sofort das gesamte Volumen. Beim Eigenfett korrigiert man über: Man spritzt mehr Fett als man braucht, weil ca. 30-40% des transplantierten Fettes nicht anheilen. Ein routinierter Chirurg kann das gut einschätzen. Nur gelegentlich muss der Eingriff wiederholt werden, und zwar dann, wenn auf einer Seite weniger Fett anheilt als auf der anderen. Die Folge ist eine Asymmetrie.

Eigenfett im Gesicht, DAS Anti-aging-Geheimnis!

Eigenfett enthält Stammzellen. Stammzellen sind Körperzellen, die sich zu jeder anderen Zelle des Körpers entwickeln können. Somit können diese auch alte, „kaputte“ Hautzellen ersetzen. Das Ergebnis ist eine deutlich jüngere und strahlendere Haut, weniger Pigmentstörung und ein insgesamt harmonischeres Erscheinungsbild.

Kein Eigenfett im Gesicht bei bekannter Krebserkrankung

Da sich Stammzellen auch zu Krebszellen differenzieren können, darf der Eigenfett-Transfer im Gesicht nicht durchgeführt werden, wenn bereits eine bösartige Krebserkrankung der Haut vorliegt. Dazu zählen das Melanom, das Plattenepithelkarzinom und das Basaliom.

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