Die Brust, DAS Sinnbild für Weiblichkeit! Eine schöne, füllige Brust spiegelt Mütterlichkeit, Wärme, Fruchtbarkeit, Fülle, Leidenschaft und auch Erotik wider. 98% jener Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung entscheiden, wählen Silikonimplantate als Füllmittel, die Minderheit entscheidet sich für körpereigenes Gewebe, das Eigenfett.

Es muss kein Fremdkörper sein

Seit Anfang der Sechzigerjahre die ersten Silikonimplantate auf den Markt kamen, wollen sich immer mehr Frauen ihre Brüste vergrößern lassen. Nach einigen Ups und Downs etablierten sich diese als Standard. Heutezutage stellt die Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten den häufigsten ästhetish-chirurgischen Eingriff dar.

In den letzten Jahren stieg jedoch die Zahl jener Patientinnen, die sich für körpereigenes Fett als Volumenspender entscheiden. Dabei wird zunächst eine herkömmliche Fettabsaugung an Bauch, Taille und Oberschenkel durchgeführt; das gewonnene Fettgewebe wird in derselben Operation in beide Brüste reinjiziert.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett hat viele Vorteile

Körpereigenes Fettgewebe, also Bio-Material, wird vom Körper zu 100 Prozent toleriert. Das postoperative Ergebnis ist natürlich, die Brust fühlt sich weich an und das körpereigene Fettgewebe ist nicht wie bei einem Rippling tast- und sichtbar. Außerdem kommt es im Vergleich zu Silikonimplantaten kaum zu Infektionen. Sehr gut eignet sich die Eigenfett-Variante zum Ausgleich vorhandener Brustasymmetrien.

Schneller und schmerzarmer postoperativer Heilungsverlauf

Im Rahmen eines Eigenfett-Transfers entsteht zwar an der Entnahmestelle (Bauch, Taille, Oberschenkel) eine innere Wundfläche mit muskelkaterartigen Schmerzen, jedoch die Brust selbst schmerzt kaum nach dem Eingriff. Eine Schwellung ist normal, jedoch entsteht keine größere Narbe (nur kleine Einstiche) und das eingebrachte Fettgewebe führt kaum zu Gewebeirritationen. Nach drei Wochen ist die Ausübung von Sport (bis auf Krafttraining) bereits wieder erlaubt.

Wann kommt Eigenfett zur Brustvergrößerung auf keinen Fall in Frage?

Fettgewebe besteht neben Fettzellen auch aus Stammzellen. Dies sind Körperzellen, die sich zu jeder anderen Art von Zelle entwickeln können. Daher sollte Eigenfett nie in eine Region transplantiert werden, in der bereits einmal Krebszellen gefunden wurden. Das heißt, Frauen, die in ihrer Krankengeschichte Brustkrebs aufweisen, kommen keinesfalls für eine Brustvergrößerung mit körpereigenem Fettgewebe in Frage.

(c) shutterstock.com – iordani

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