In diesem Blogbeitrag schreibe ich über 5 wichtige Themen zum Thema Brust- bzw. Silikon-Implantate. Viel Spaß beim Lesen!

#1 Zusammenhang zwischen Silikonimplantaten und Brustkrebs

Ende der 1980-er Jahre kam in den USA die Diskussion über den Zusammenhang zwischen Silikonimplantaten und Brustkrebs auf.
Die FDA (Food and Drug Administration) nahm daraufhin 1993 die Silikonimplantate vom Markt und es wurden nur noch Kochsalzimplantate verwendet. Es folgten unzählige Studien, keine konnte allerdings nachweisen, dass Silikonimplantate tatsächliche die Brustkrebsrate erhöhte. 2006 wurden diese deshalb wieder offiziell zugelassen und seitdem zählen sie zum weltweiten Standard.

#2 Brustkrebsvorsorge trotz Silikon-Implantate?

Ja! Ein geübter und kompetenter Radiologe hat keine Problem eine aussagekräftige Mammografie bei liegenden Implantaten durchzuführen. Es gibt auch die Möglichkeit einer 3D Mammografie, die das Karzinomscreening zusätzlich deutlich erleichtert.
Auch eine MRI in Kombination mit einem Ultraschall stellt ein sicheres Tool dar; dabei kann auch eine unnötige Strahlenbelastung vermieden werden.

#3 Wann muss ich Brustimplantate tauschen?

Immer wieder hört oder liest man, dass Brustimplantate nach spätestens 10 Jahren getauscht werden müssen. Da die Hülle um die Implantate früher dünner und daher verletzlich war, galt dieses Credo bis vor 10 Jahren auch.
Heutzutage müssen Brustimplantate nicht mehr getauscht werden, außer sie lecken, bereiten den Patienten Schmerzen oder es treten Komplikationen auf, wie zum Beispiel eine Kapselfibrose auf.

#4 Darf ich mit Brustimplantaten fliegen oder tauchen?

Ja, das dürfen Sie! Sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe ändern sich die Druckverhältnisse. Das führt im Brustimplantat zur Bläschenbildung. Das ist aber nicht gefährlich. Kochsalzimplantate können sogar gluckern, also, erschrecken Sie nicht.

#5 Kann Rauchen meinen Heilungsverlauf beeinflussen?

Rauchen führt zum Verschluss der die Haut versorgenden, kleinsten Gefäße (Kapillaren).
Kapillaren befinden sich an den Wundrändern und sind demnach für die Wundheilung zuständig. Sind sie verschlossen, ist die Wunde schlecht durchblutet und es kommt zu einer Wundheilungsstörung.
Es ist immer die erste Zigarette, die diesen Teufelskreis auslöst. Deshalb gelten Aussagen wie „Ich hab ja nur eine einzige Zigarette geraucht!“ leider nicht. Versuchen Sie das Rauchen um den Operationstermin herum strikt zu vermeiden!

(c) istockphoto.com – YakubovAlim

 

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